Ziel und methodisches Vorgehen

Ziel der Erhebungen des Thünen-Instituts ist es, Informationen über die Struktur und die Entwicklung der forstlichen Dienstleistungsmärkte in Deutschland zu erheben, die eine Einschätzung darüber zulassen, ob für alle Waldbesitzer ein flächendeckender und diskriminierungsfreier Zugang zu forstlichen Dienstleistungen unter angemessenen Bedingungen besteht.

Das Untersuchungsdesign des Thünen-Instituts ist dabei in drei Stufen gegliedert:

  • Zunächst wird anhand von amtlichen Statistiken die Entwicklung des forstlichen Dienstleistungsmarktes beschrieben.
  • Im nächsten Schritt werden die Bundes- und Landesverbände der Forstdienstleister und Waldbesitzer zu Ihrer Einschätzung der Situation und Entwicklungen am forstlichen Dienstleistungsmarkt befragt. Die Verbandsbefragung hat zwei Funktionen. Zum einen dient sie als Informationsquelle zur umfänglichen Beschreibung des forstlichen Dienstleistungsmarkt. Zum anderen dient sie der Konzipierung der anschließenden Betriebsbefragungen.
  • Im letzten Schritt erfolgt die Befragung von Forstbetrieben und forstlichen Dienstleistern. Durch diese Befragungen soll ein umfassendes Bild des Marktes aus individueller Unternehmenssicht erhoben werden.

Die in den Untersuchungsschritten erhobenen Informationen fließen in einen Bericht des Thünen-Instituts an das BMEL ein. Dieser Bericht bildet eine Grundlage für die Evaluierung des § 46 BWaldG durch das BMEL.